zu geben, und so mit dir einen unauflößlichen Bund der innigsten Freundschaft für Zeit und Ewigkeit zu stiften. Mit dem Verlangen, eins zu seyn mit dir, mein Erlöser, so heilig und schuldlos, wie du; so demüthig und sanftmüthig, wie du; so wohlthätig und liebevoll, wie du; so unermüdet im Gutesthun, wie du, nahe ich mich deinem Tische, den du mir bereitet hast. Laß meine Gesinnungen den deinigen immer ähnlicher, und meine Vereinigung mit dir immer vollkommener werden.
Nach der h. Communion.
Jetzt habe ich den, der mein Reichthum ist jetzt besitze ich den, der allein mir Seligkeit sichern kann. O so freue dich, meine Seele! sag' ihm Dank, ihm dem Heiligsten, dem Ewigen.
Ja, ich danke dir, göttlicher Erlöser! für den Trost deines Segens und deiner Liebe, den ich im Genusse deines Fleisches und Blutes empfangen habe. Mein Glaube ist gestärkt, meine Hoffnung auf deine huldreichen Verheißungen belebt, mein Herz zur Gegenliebe entflammt. Ich lebe jetzt, nicht mehr ich, sondern Christus lebet in mir. Denn ich lebe im Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dargegeben hat. Ich bete dich an, o heiligster Gott! und buldige aus dem Innersten meiner Seele deiner Majestät, vor welcher jedes Knie sich beuget. Dir allein, großer, unermeßlicher Gott! gebühret Anbetung, Ehre, Dank und Lob. Mit eben der heiligen Ehrfurcht, mit welcher die himmlischen Geister dich anbeten, bete ich dich an, und vereinige mit ihren Stimmen die meinige: Heilig, heilig, heilig ist der da kömmt im Namen des Herrn!
Welche Danksagung, o mein Gott! könnte der Wohlihat, der du mich heute gewürdiget hast, gleich kommen? Du, dessen Unermeßlichkeit die Himmel


