felbe; weit du, o heiligster Gott! sie hasfest und verabscheuest.
Laß dich, o Herr! meine Reue und die Zerknirs schung meines Herzens zur Gnade und Verzeihung bewegen, ich nehme mir ernstlich vor, mit deinem Beistand künftig nicht mehr zu fündigen. Gieb mir die Gnade zur Erfüllung meines Vorsatzes: darum bitte ich dich, durch die unendlichen Vers dienste Jesu Christi, meines Herrn und Heilandes Amen.
Nach der Beicht.
Meine Sünden sind mir vergeben! Trostvol ler Gedanke! Jesu untrügliches Wort bürgt mir für die Wahrheit dieses Trostes. Ich bin nun wies der ein Gegenstand des Wohlgefallens Gottes! meine Beruhigung würde freilich citel seyn, wenn mein Herz nicht in einem besseren Zustande, wie zuvor, wenn ich nicht ernsthaft entschlossen wäre, mich von der Sünde ganz zu trennen, und einen frommen, tugendhaften Wandel zu führen. Aber. o Gott! du dringst in die Tiefe meines Herzens; du fichst, daß es fern von Heuchelen und Verstel lung, daß mein Entschluß mit voller Zustimmung meines Willens gefaßt sey. Von dieser Stunde an will ich meine bösen Neigungen bekämpfen; mich stets im Guten üben; den Veranlassungen und Ge legenheiten zur Sünde ausweichen; jede Verbin dung, die Ursache meines Falles war, auflösen; allen Haß und Groll und auch die geringste Abneigung gegen meinen Nächsten aus dem Herzen vertilgen; ein Leben führen, welches dir wohlge fällig und für andere erbaulich seyn soll. Ich danke dir, himmlischer Vater! für diesen Trost, für diese guten Gesinnungen, und Vorsätze; sie sind das Werk deines Beistandes. Du rufest mich zur Buße, und


