2. Der Besfrung erster Schritt, Ist seine ler kennen. Gewissen, sag' es mir! Du fannst D strafbar nennen, Ein Theil von meinem Leben, 101 Tag ist wieder hin; Hab ich's Talent benuget, DImir mein Gott verlieh'n?
3. Hab' ich heut' jedes Werk, Mit Gott re angefangen? Sucht' ich nur seine Ehr', Und n dieß mein Verlangen? Hab' ich mit vollem Ern Der Tugend nachgestrebt? Gott! dir und meine Nächsten, Und mir zur Ehr' gelebt?
4. Hab' ich in dem Beruf, In den mich& gesetzet, Aus schwacher Menschenfurcht, Nie m Pflicht verletzet? Erkannt' ich, daß ich war Vor Gottes Angesicht? Und that ich nur aus Li Zu Gott heut meine Pflicht?
5. Mein Gott! verzeihe mir, Da mich die S den krånken. Du liebst Barmherzigkeit, Du w auch mir sie schenken. Vergieb durch Christi Leid Mir die verletzte Pflicht; Verzeih' Verzeih', o Herr! bitte, Verstoß mich Sünder nicht!
6. Von nun an will ich mehr Nach wah Gütern trachten, Zum Tode lieber geh'n, Als d Gesetz verachten. O Gott! steh meinem Wille Mit deiner Gnade bei, Damit ich frömmer leb Und bleibe dir getreu.
Das Vierte.
So fliehen uns're Tage hin! Auch dieser ist mehr. Die Nacht, der Müden Trösterin, Eilt m der zu uns her.
2. Herr! du nur bleibest, wie du bist, D schläfst und schlummerst nicht, Die Finsternis, uns umschließt, Ist deinem Auge Licht.
3.
Dir übergeb' ich voll Vertrauen, Mich


