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Andacht
am Schlusse des Jubiläums.
Vor Deinem Angesichte, hochheiligste Dreifaltigkeit werfe ich mich denn jetzt in tiefster Demuth nieder, und mein Dank für all Deine Liebe sei ein neuer vertrauensvoller Ruf um neue Gnade! Sieh! mein Gott, Du hast mir den Entschluß in das Herz gegeben, mit so vielen Tausenden und Tausenden dem Gnadenschatze unserer heil. Kirche zu nahen, um auch für mich davon zu schöpfen zu meinem zeitlichen und ewigen Heile. Du hast mir Eifer gegeben, der mich stärkt, um jene Bedingungen zu erfüllen, die unsere Kirche uns vorgeschrieben hat. O was ist alles dieses, mein Gott, gegen jene Busse, die da nothwendig wäre, um Deiner göttlichen Gerechtigkeit genugthun! Wie gütig bist Du, o Herr, und wie nachsichtsvoll unsere Mutter, die Kirche, gegen unsere Schwäche und Armseligkeit! Wahrhaftig, gering ist die Mühe, die von uns gefordert worden für so reichen Lohn, für so unschäß
sie während ihres Lebens die fromme Gewohnheit hatten, häufig die heiligsten Namen anzurufen, einen vollkommenen Ablaß für die Todesstunde, wenn sie alsdann mit reumüthigem Herzen, falls sie es mit dem Munde nicht vermöchten, die heiligsten Namen anrufen.
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