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so darf man doch nicht an ihrem Heile verzweifeln. Die Wunden sind tief, es ist wahr, und vielleicht wurde noch zu feiner Zeit Jesus Christus, seine heilige Kirche, der Glaube und die Sittlichkeit so sehr beleidiget. Allein die Größe unserer Uebel hat die Aufmerksamkeit des Himmels auf sich gezogen, und Gott, der die Völker heilungsfähig gemacht hat, bietet ihnen ein erhabenes Heilmittel an, und dieses ist das heiligste Herz Jesu.
Wie Gott schon beim ersten Sündenfall der Welt die Hoffnung auf künftige Erlösung gab, eben so würdigte er sich, ein ähnliches Zeichen seiner Barmherzigkeit zu geben, indem er uns als Heilmittel das anbetungswürdigste Herz Jesu anbietet zu einer Zeit, in welcher die Bosheit Unglauben, Zerstörung und Tod vorbereitet.
Es erwahrt sich wirklich, was die hl. Gertrud im Geiste erschaut. Eines Tages wurde sie der Erscheinung des heil. Evangelisten Johannes gewürdiget; da fragte sie ihn, warum er, da er doch beim letzten Abendmale an der Brust des Herrn geruht, nichts gesagt habe, um uns zu unterrichten über die Anmuthungen und Regungen seines göttlichen Herzens! „ Ich hatte die Aufgabe, antwortete der Jünger, für die entstehende Kirche die Worte des unerschaffenen Wortes zu schreiben: Gott aber hat sich vorbehalten, die Süßigkeiten dieses heiligsten Herzens erst in den letzten Zeiten, im Alter der Welt bekannt zu machen, um die Liebe, welche bedeutend erkaltet sein wird, wieder zu entzünden."
Siehe das Herz, das die Menschen so sehr liebte", sprach unser Herr selbst zur seligen Margareth Maria, es muß sich ihnen offenbaren, um


