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Trost der Armen Seelen : Belehrungen und Beispiele über den Zustand der Seelen im Fegfeuer ; nebst einem vollständigen Gebetbuche zum Troste derselben / hrsg. von Joseph Ackermann
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II. Bon den Beweggründen,

sie sich nämlich keine Verdienste mehr sam­meln und nicht die geringste Linderung ver schaffen können. Die Kranken und Armen kön­nen wenigstens mit Worten um Hülfe bitten, und man wird schon durch den Anblick ihrer Lei­den gerührt, menschenfreundlichen Antheil da­ran zu nehmen. Allein die Seelen im Feg­feuer haben keine andern Mittel als die Ge duld, die Ergebung und die Hoffnung. Sie mögen noch so sehr seufzen und sich nach dem bessern Zustande sehnen, Gott antwortet ih­nen nichts anderes, als daß jene Nacht, wo Niemand mehr wirken kann( Joh. 9, 4.), für sie angekommen sei.", Würde sich dieser Schre­censort aufthun," fügte er hinzu, könnten wir ihre Qualen sehen, welchen Eindruck würde dieser Anblick auf uns machen! Wie viele Thränen würden wir vergießen, von welchem Schauer würden wir ergriffen wer­den, wenn wir jene unzählbare Menge Die­ner Gottes sähen, die unsere Brüder in Chri­stus sind, welche so unaussprechliche Leiden erdulden!"

Die armen Seelen im Fegfeuer rufen uns ohne Unterlaß um Hülfe an.

Da die armen Seelen im Fegfeuer selbst sich in ihrer äußersten Noth und Bein nicht die geringste Erleichterung verschaffen können, hingegen wohl wissen, daß uns im Stande