26 II. Von den Peinen des Fegfeuers.
und statt der Wunde hatte er eine Narbe im Gesichte. Daran erkannte sie, daß er von seiner Pein befreit sei. Der heilge Augustin, welcher mit andern heiligen Kirchenvätern diese Gesichte für ächt hält, macht darüber die Bemerkung, es müsse dieser Knabe getauft gewesen sein, und hernach seine Unschuld entweder auf Zudringen seines heidnischen Vaters durch eine götzendienstliche Handlung, oder durch Verletzung der Wahrheit, oder irgend einen andern Fehler des kindlichen Alters verloren haben. Graf von Stollberg führt im VIII. Bande seiner Geschichte Jesu die Beschreibung dieser Gesichte in ihrer ursprünglichen Umständlichkeit an, und so auch Buttler im Leben der gedachten Heiligen vom Monate März.
Siche du mirst empfangen
Univ.- Bibl. Giessen


