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ziehung vernachlässigt und unsere Fehler im Aufange nicht beſtraft habet!" In welch' abscheulicher Gesellschaft müssen dort alle Stolzen, Neidischen, Bucherer, Müßiggänger, Nachfüchtigen, Wollüstigen, Schänder der Natur zusammenwohnen, ein Jeder in seinem Meere von Qualen, in seiner Verzweiflung, in seinem Leiden, wo so viele Tausende einander zähneknirschend verwünschen, wo Jeder die Stunde verflucht, in der er geboren ward!
Das größte Elend der Verdammten besteht endlich in der Ewigteit ihrer Strafen. Stelle dir jene ungeheueren Wohnungen des brennenden Feuers vor, jene gräßlichen und von Verdammten vollgestopften Kerter, auf denen ewige Finsterniß liegt;- jene fürchterlichen Qualen an Leib und Seele: o wie gerne würden die Verdammten dieses Alles dulden, wenn sie nur einmal hoffen könnten, davon befreit zu werden! Aber es mögen Jahrtausende vorübergegangen, es mögen Millionen und abermal Millionen Jahre der Qual verflossen sein, so viele Sterne am Himmel, so viele Sandkörner auf der Erde, so viele Tropfen Wasser im Meere find: so folgt Nichts als der Anfang von neuem Jammer; die gräßliche Ewigkeit steht unveränderlich wie ein Gebirge von Eisen vor ihnen, das Feuer rast mit immer neuer Wuth an ihren Leibern, der Wurm frißt mit immer neuem Hunger an ihrer Brust, die Hölle lodert ewig über ihrem Haupte fort. Schon mehr als fünftausend Jahre leidet Kain in der Hölle, und er ist in seiner Ewigkeit noch nicht weiter vorgerückt, als am ersten Tage. Schon mehr als achtzehnhundert Jahre dauert das jammervolle Geschrei des reichen Brassers, ohne daß ihm sein Wehllagen auch nur einen einzigen Tropfen Wassers verschaffen founte! Welch eine granenvolle Ewigkeit! Würdest du nicht erzittern, wenn du nur eine Minute lang ein feuriges Eifen in deine Hand nehmen müßtest? Würdest du nicht erschrecken, wenn du auch blos zehn Jahre lang beständig in einem weichen Federbette liegen solltest? Und sieh', dort liegen die Verdammten mitten in einem feurigen Meer voll Leiden und Qualen, ohne Hoffnung, ohne Aufhören, ohne Rettung, und werden noch leiden, und heulen, und schreien und jammern und verzweifeln, wenn auch Millionen und Millionen Jahrtausende vorüber sein werden!
Das ist die Hölle, und noch mehr, als ich dir gesagt habe. Das ist der Ort, wohin der ungebesserte Sünder kommt; das jenes schreckliche Gefängniß, das Die erwartet, die sich der Sünde ergeben, die Bekehrung stets aufschieben und so in ihren Sünden sterben. Und wenn du daran denkst, mein Christ, sollteſt du ferner noch Lust haben, zu fündigen? Nein! Gedente der Hölle,
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