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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für die Angehörigen des Bisthums Limburg / im Auftrage des Hochw. Herrn Peter Joseph, Bischofs von Limburg, hrsg. von Julius Eiffler, Domvicar
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Vorrede.

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as vorliegende Buch ist bestimmt, an die Stelle des seit­herigen Gesangbuches für die Diöcese Limburg zu treten. Was in Letzterem als gut und brauchbar erschien, ist deshalb möglichst unverändert in dieses neue Gesangbuch herüberge­nommen worden. Der übrige Inhalt ist, so weit er nicht aus den liturgischen Büchern der Kirche- den Meßbuch und Brevier entnommen wurde, mit Rücksicht auf die praktischen Bedürfnisse in der Diöcese Limburg aus guten anderen Gesang­und Gebetbüchern ausgewählt und theilweise überarbeitet.*)

Die Anordnung des Buches ergibt sich von selbst aus dem nachfolgenden Inhaltsverzeichniß. Zur Erläuterung mögen noch folgende Bemerkungen dienen.

1. Nach den bestehenden kirchlichen Vorschriften sollte in Hochämtern streng genommen nur lateinisch und höchstens vor und nach der Predigt ein deutsches Lied gesungen wer­den. Eine strenge Durchführung dieser Vorschrift ist bei uns zur Zeit nicht möglich. Das Gesangbuch enthält daher deutsche Hochämter für die gewöhnlichen Sonntage, wie für die besonderen Zeiten und Feste. Bei einigem guten Willen läßt es sich jedoch wohl ermöglichen, wenigstens in allen Pfarrkirchen an den hohen Feiertagen den lateinischen Choral der Messe zu singen. Der Natur der Sache nach fann dieser nicht vom ganzen Volke, sondern nur von einem geübten Sängerchor vorgetragen werden.**) Das Gesangbuch enthält

*) Von den für den Text benutzten Büchern sind besonders zu nennen: Bone's Cantate, die Diöcesan- Gesangbücher von Mainz, Trier und Rottenburg, das Kölnische Gesang- und An­dachtsbuch von A. Gereon Stein, das Heiligenstadter Gesangbuch, das Officium divinum von Moufang, das Cöthener Gebetbuch von P. Devis und( für die Betrachtungen im Anhang), Des Chris sten Pilgerstab" von P. Merk. Für die Melodieen der älteren Lieder wurden außerdem noch besonders benutzt das Werk: Das katholische Kirchenlied" von Seminarlehrer Meister und das Choralbuch von Homeyer.

**) Die Melodieen zu diesem Choralgesang( ebenso zu den Antiphonen der Vespern) enthält das in unserer Diöcese einge­führte, vom sel. Hrn. Pfarrer Mayer in 1865 herausgegebene