Druckschrift 
Geistlicher Lilienkranz, geflochten aus siebenzehn Betrachtungen zu Ehren der unbefleckten Empfängniß Mariä und zu Nutz und Frommen ihrer Verehrer geistlichen und weltlichen Standes / von Franz Berg, Pfarrer. Mit Genehmigung des hochw. Bischöfl. Ordinariats Limburg
Entstehung
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Nach den Worten des h. Apostels Petrus ( I. Petr. 1, 18 und 19) sind wir nicht mit vergänglichem Gold oder Silber vom eitlen Wandel erlöst, sondern mit dem kostbaren Blute Christi als des unbefleckten und ta­dellosen Lammes". Sind wir nun durch das Blut Christi vom eitlen Wandel erlöst, so folgt daraus, daß wir auch fernerhin nicht mehr einem eitlen, sinnlichen, befleckten Wandel er­geben seien, sondern als Erlöste des unbe­fleckten, tadellosen Lammes einen unbefleckten, tadellosen Wandel führen. Dazu gibt uns Kraft das Blut des unbefleckten Lammes im aller­heiligsten Altarssacrament; dies ist der Wein, von dem die H. Schrift sagt, daß er Jung­frauen, d. h. jungfräuliche, unbefleckte Seelen erzeugt. Siehe, christliche Seele! welch' kräf­tiges Mittel du in der H. Communion im Ge­nusse des Leibes und Blutes Christi hast, dich immer mehr zu reinigen und zu heiligen und so einen unbefleckten Wandel zu führen!

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-2. Der sich selbst als ein unbefleck­tes Opfer dargebracht. Der Apostel be­tont es, daß Christus sich als ein unbefleck= tes Opfer Gott dargebracht hat, um unser Gewissen von todten Werken, d. i. von Sün­den, die den ewigen Tod verdient haben, zu reinigen, damit wir Gott, dem Lebendigen, dienen. Dieses unbefleckte Opfer, welches Christus in blutiger Weise am Kreuze dar­

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