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Nach den Worten des h. Apostels Petrus ( I. Petr. 1, 18 und 19) sind wir nicht mit vergänglichem Gold oder Silber vom eitlen Wandel erlöst, sondern mit dem kostbaren Blute Christi als des unbefleckten und tadellosen Lammes". Sind wir nun durch das Blut Christi vom eitlen Wandel erlöst, so folgt daraus, daß wir auch fernerhin nicht mehr einem eitlen, sinnlichen, befleckten Wandel ergeben seien, sondern als Erlöste des unbefleckten, tadellosen Lammes einen unbefleckten, tadellosen Wandel führen. Dazu gibt uns Kraft das Blut des unbefleckten Lammes im allerheiligsten Altarssacrament; dies ist der Wein, von dem die H. Schrift sagt, daß er Jungfrauen, d. h. jungfräuliche, unbefleckte Seelen erzeugt. Siehe, christliche Seele! welch' kräftiges Mittel du in der H. Communion im Genusse des Leibes und Blutes Christi hast, dich immer mehr zu reinigen und zu heiligen und so einen unbefleckten Wandel zu führen!
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-2. Der sich selbst als ein unbeflecktes Opfer dargebracht. Der Apostel betont es, daß Christus sich als ein unbefleck= tes Opfer Gott dargebracht hat, um unser Gewissen von todten Werken, d. i. von Sünden, die den ewigen Tod verdient haben, zu reinigen, damit wir Gott, dem Lebendigen, dienen. Dieses unbefleckte Opfer, welches Christus in blutiger Weise am Kreuze dar
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