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Geistlicher Lilienkranz, geflochten aus siebenzehn Betrachtungen zu Ehren der unbefleckten Empfängniß Mariä und zu Nutz und Frommen ihrer Verehrer geistlichen und weltlichen Standes / von Franz Berg, Pfarrer. Mit Genehmigung des hochw. Bischöfl. Ordinariats Limburg
Entstehung
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Beziehung verkündigenden Kirche zum Glau­benssatz erhoben und so in unseren Zeiten be­sonders verherrlicht worden ist, nun auch ihrer­seits darauf bedacht ist, gerade in diesen Zeiten die Unbeflecktheit des Gesetzes des Herrn durch mächtige Unterstützung des Oberhauptes der Kirche und der katholischen Christenheit, und durch Niederwerfung ihrer Feinde zu verherr­lichen? O danke, christliche Seele! dem Herrn und seiner unbefleckten Mutter Maria, daß du das wahre, unbefleckte Gesetz in der h. katho­lischen und apostolischen Kirche kennen lernteſt; halte dich aber auch fest an diesem unbefleckten Gesetze, denn es befiehlt die Unbeflecktheit des Wandels und besitzt die wunderbare Kraft, die Seelen zu einem unbefleckten Wandel zu führen und darin zu erhalten.

2. Das unbefleckte Gesetz befiehlt die Unbeflecktheit des Wandels.- Schon im alten Bunde hat das unbefleckte Gesetz des Herrn befohlen, unbefleckt zu wandeln. So lesen wir im 5. Buche Mos. 18, 13: Du sollst vollkommen und unbefleckt mit dem Herrn, deinem Gott, sein."*

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Im neuen Bunde befiehlt das unbefleckte Gesetz des Herrn die Unbeflecktheit des Wan­dels öfter und nachdrücklicher. So befiehlt es

* Perfectus et absque macula cum Domino Deo

tuo.