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den Gedanken an seine Liebe erquickt Vaterland hinüberwallen.
So groß, so wohlthätig für den Menschen ist die Kraft des Gebetes! Es ist der Kanal, durch welchen die schönsten Gesinnungen dem Herzen zugeführt werden, und von da aus sich wieder über die ganze Menschheit ergießen. Möchten wir doch recht oft über die gesegneten Wirkungen des wahren Gebetes nachdenken, um sie an uns selbst hervorzubringen! Möchten wir uns aber auch ernstlich bemühen, alle Vorurtheile und irrigen Begriffe abzulegen, wodurch der Nutzen, welchen wir aus dem Gebete schöpfen sollten, vernichtet werden muß!
Sehr Viele halten das Gebet für einen Frohndienst, den man Gott leisten müsse, und womit man ihm eine besondere Ehre erweise; Andere glauben, daß schon das Beten, und besonders das Vielbeten an sich selbst, ein Verdienst oder eine Tugend sei! Die Ursachen solcher Irrungen liegen augenscheinlich in den falschen Begriffen, die man sich von Gott und vom Gebete macht. Man stellt sich Gott gemeiniglich als einen unumschränkten Monarchen vor, der strenge auf die Leitung alles dessen hält, was er von seinen Unterthanen fordert, und der erst durch lange, wortreiche Gebete bewegt und gewonnen werden
in das bessere


