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Die Stunde der Andacht, ein Gebet- und Erbauungsbuch für Geist und Herz / von einem Weltpriester I. H.
Entstehung
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bewundern? Oder werden meine Gebeine ver­fammelt bei der Asche meiner Väter ruhen? Aber nein, ich werde nicht ganz sterben; denn der in mir denkende Geist wird leben, und des Herrn Werke verkündigen, wenn auch die Glieder vermorscht sind.

Ich werde leben, aber wie? o Vater aller erschaffenen Wesen! erbarme dich deines Ge­schöpfs. Du sprachst zu mir: Werde! und ich ward; meine Augen eröffneten sich dem irdischen Lichte. Noch unreif zu denken, erkannte meine Seele ihren Schöpfer noch nicht. Ungewohnt zu sein, begrüßte ich die Welt mit Thränen. Ich wurde ein Mensch, Herr! und bete dich an.

Leichtsinnige Jahre der Jugend, wie schnell seid ihr verschwunden! Wie wenige Augenblicke flossen würdig in die Ewigkeit? Wie viel ver­schwendete Stunden werden mich anklagen? Herr! wenn du mich vor Gericht ziehen wirst, so werden meine Gebeine zittern, und meine Lippen werden verstummen.

Ich habe gesündiget, o Herr! die Seele,