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Vorwort.
Liebe den Glauben im Schoosse der christlichen Familie zu erhalten und zu pflegen und, wo derselbe schon berloren gegangen ist, auf's nene zu erwecken und zu beleben.
Um ein so hohes, heiliges Ziel zu erreichen, bedarf es einer starken, unermüdlichen Liebe. Die Frau muss selbst bon religiösen Gesinnungen auf's tiefste durchdrungen sein und alle jene Tugenden besitzen, welche das Gefühl der Liebe heiligen, stärken und über die irdischen Neigungen erheben. Um aber diese hohe Bestimmung zu erreichen, ist unumgänglich nothwendig häufiges frommes Gebet im Geiste und in der Wahrheit, sowie es uns der göttliche Heiland lehrte.
Von dieser Ueberzeugung durchdrungen und beseelt von der Hoffnung, dass auch das kleinste Samenkorn nicht verloren gehe und auch ein kleiner Baustein zur Errichtung des hehren Tempels christlicher Frömmigkeit beitragen könne, schrieb ich diese Betrachtungen, in welchen ich die besondern Pflichten der katholischen Frauenwelt darzulegen suchte. Aus der Tiefe meines Herzens habe ich zum Herrn gernfen, dass Er allen christlichen Frauen die Gnade verleihe, ihren hohen Beruf hienieden zu erfüllen.


