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Stimmen, die uns zurufen, wie sehr er uns liebt. O mein Gott, wie ist es möglich, daß eine Seele, die das Leiden und den Tod Jesu betrachtet, nicht von Liebe zu ihm entbrenne mit dem festen Entschlusse, selig zu werden, um gegen einen so Liebevollen nicht undankbar zu sein! ,, Die Wunden Jesu," sagt der heilige Bonaventura, sind glühende Pfeile, welche steinerne Herzen durchdringen und eiskalte Seelen entzünden."
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Viele Menschen fündigen, weil sie die Strafwürdigkeit der Sünde nicht erkennen und vermessentlich auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen. Nun zeigt uns das Leiden Christi die ganze Größe und Bosheit der Sünde und die Strenge der göttlichen Gerechtigkeit. Höre ein Gleichniß. Drei Diebe kommen in eine Stadt, um zu stehlen. Vor dem Stadtthore sehen sie am Galgen einen vornehm gekleideten Leichnam hangen. ,, Wer ist der?" fragen sie. ,, Der Sohn des obersten Richters der Stadt. Sein eigener Vater hat ihn hinrichten lassen." Das muß doch wohl ein grausamer Vater und der Sohn ein großer Verbrecher sein!" ,, Nein, er ist der beste und gütigste Vater und der Sohn der Unschuldigste und Bravste.. Ein Knecht des Richters hatte gestohlen und sollte hingerichtet werden. Der Sohn, von Mitleid gerührt, bot sich als Bürgen an für den Knecht. Der Knecht entfloh, und nun ließ der gerechte Richter seinen einzigen Sohn hinrichten." ,, weh," sagten die Diebe zu einander, hier müssen wir das Stehlen bleiben lassen. Denn wenn der


