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Das Leiden Christi zeigt uns die unendliche Liebe und Barmherzigkeit Gottes. Wer wollte an der Verzeihung seiner Sünden zweifeln und wären ihrer auch noch so viele und große, da Gott seinen Sohn hingegeben, der alle Sünden auf sich genommen und für dieselben genuggethan hat! Der seines eigenen Sohnes nicht geschont," schreibt der heilige Paulus, sondern ihn für uns Alle hingegeben hat, wie sollte er uns nicht Alles mit ihm geschenkt haben?" Und der heilige Johannes schreibt: Wir haben einen Fürsprecher beim Vater, Jesum Christum, den Gerechten.. Dieser ist die Versöhnung für unsere Sünden." O mein Christ, wie kannst du dich vom Teufel beunruhigen lassen wegen deiner Sünden, die du aufrichtig bereut und gebeichtet hast? Glaubſt du nicht an Christus und die Kraft seines für dich vergossenen Blutes? Der Herr hat unsere Missethaten auf ihn gelegt." Seine Wunden," sagt der heilige Bernhard, sind meine Verdienste." Durch dein Mißtrauen betrübst du das liebevolle Herz Jesu. Je mehr du gesündigt hast, deſto mehr liebe ihn nach dem Beispiele der heiligen Magdalena, der viel vergeben ist, weil sie viel geliebt hat.
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Nichts ist geeigneter, die Liebe Gottes in unsern Herzen zu entzünden, als die Betrachtung des bittern Leidens Jesu. Wen soll ich lieben, wenn ich Den nicht liebe, der für mich unter den bittersten Leiden in den Tod gegangen ist? Alle seine Leiden, alle seine Wunden sind eben so viele


