Dritter Teil: Lieder.
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grüßet mir, thu auf der Gnaden Pfort! Wie große Zeit hat mich verlangt nach dir, eh ich bin
Eigene Melodie.
kom
Jesus,
men fort aus jenem böſen Leben, eu, meine Zuversicht und
aus jener Nichtigkeit, und mir Gott hat gegeben das Erb der Ewigkeit.
mein im Leben. Dieses weiß ich, soll ich nicht darum mich zufrieden geben? was die lange Todesnacht mir auch für Gedanken macht?
5. Was für ein Volk, was für ein edle Schar kommt dort ge- 2. Jesus, er mein Heiland, zogen schon? Was in der Welt lebt; ich werd auch das Leben von Auserwählten war, seh ich; schauen, sein, wo mein Erlöser die beste Kron, die Jesus mir, schwebt, warum sollte mir denn der Herre, entgegen hat gesandt, grauen? Läfset auch ein Haupt da ich noch war von ferne in sein Glied, welches es nicht nach meinem Thränenland. sich zieht?
6. Propheten groß und Patriarchen hoch, auch Christen insgemein, die weiland dort trugen des Kreuzes Joch und der Ty rannen Bein, schau ich in Ehren schweben, mit Freiheit überall, mit Klarheit hell umgeben, mit sonnenlichtem Strahl.
3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden; meine starke Glaubenshand wird in ihm gelegt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann.
4. Ich bin Fleisch und muß daher auch einmal zu Asche werden; das gesteh ich, doch wird er mich erwecken aus der Erden, daß ich in der Herrlichkeit um ihn
7. Wenn dann zuletzt ich an gelanget bin im schönen Paradeis, von höchster Freud erfüllet
wird der Sinn, der Mund von sein mög allezeit.
Lob und Preis. Das Hallelu
5. Dann wird eben diese Haut
jah reine spielt man in Heiligkeit, mich umgeben, wie ich gläube. das Hosianna feine ohn End in Ewigkeit.
Gott wird werden angeschaut dann von mir in diesem Leibe; und in diesem Fleisch werd ich Jesum sehen ewiglich.
8. Mit Jubelklang und Instrumenten schon*) auf Chören ohne Zahl, daß von dem Schall 6. Dieser meiner Augen Licht und von dem süßen Ton sich regt wird ihn, meinen Heiland, fender Freudensaal, mit hundert nen; ich, ich selbst, ein Fremder tausend Zungen, mit Stimmen nicht, werd in seiner Liebe brennoch vielmehr, wie von Anfang nen, nur die Schwachheit um gesungen das himmelische Heer. und an wird von mir sein abgethan.
*) schön.
J. M. Meyfart. † 1642.
7. Was hier kranket, seufzt


