Sterbensbereitschaft.
du meines Lebens Licht, du zeuchst mich, wenn ich scheide, hin vor dein Angesicht, ins Haus der ewgen Wonne, da ich stets freudenvoll, gleich als die helle Sonne, nächst andern leuchten soll.
14. Da will ich immer wohnen, und nicht nur als ein Gast, bei denen, die mit Kronen du ausgeschmücket hast. Da will ich herrlich singen von deinem groBen Thun und frei von schnöden Dingen in meinem Erbteil ruhn. P. Gerhardt. † 1676.
191.
Eigene Melodie.
Vale
Lalet will ich dir geben, du arge, falsche Welt; dein sündlich böses Leben durchaus mir nicht gefällt. Im Himmel ist gut wohnen; hinauf steht mein Begier. Da wird Gott ewig lohnen dem, der ihm dient allhier.
669
lichkeit. Der ist wohl hie gewesen, wer kommt ins himmlisch Schloß; der ist ewig genesen, wer bleibt in deinem Schoß.
5. Schreib meinen Nam'n aufs beste ins Buch des Lebens ein und bind mein Seel fein feste ins Lebensbündelein der'r, die im Himmel grünen und vor dir leben frei; so will ich ewig rühmen, daß dein Herz treue sei.
Val. Herberger. † 1627.
192.
Eigene Melodie.
Welt
Lelt, ade! ich bin dein müde, ich will nach dem Himmel zu; da wird sein der rechte Friede und die stolze Seelenruh. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts, denn lauter Eitelkeit; in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit.
2. Wenn ich werde dahin kommen, bin ich aller Krankheit los und der Traurigkeit entnommen, ruhe sanft in Gottes Schoß. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts 2c.
3. Was ist doch der Erden Freude? Nebel, Dampf und Herzeleid. Hier auf dieser schwarzen Haide sind die Laster ausgestreut. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts 2c.
2. Rat mir nach deinem Herzen, o Jesu, Gottes Sohn; soll ich ja dulden Schmerzen, hilf mir, Herr Christ, davon; verkürz mir alles Leiden, stärk meinen blöden Mut; laß mich selig abscheiden, setz mich in dein Erbgut.
3. In meines Herzens Grunde dein Nam und Kreuz allein funfelt all Zeit und Stunde, drauf kann ich fröhlich sein. Erschein mir in dem Bilde zu Trost in meiner Not, wie du, Herr Christ, so milde dich hast geblut zu Tod.
4. Unaussprechlich schöne finget Gottes auserwählte Schar; Heilig, heilig, heilig! flinget in dem Himmel immerdar. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts zc. 5. Nichts ist hier, als stetes
4. Verbirg mein Seel aus Gnaden in deiner offnen Seit; rück sie aus allem Schaden zu deiner Herr- Weinen, keine Freude bleibet nicht;
43


