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Und ich denke, wenn ich leide:
Jenseits geht es wieder gut. Wenn die Menschen mich auch plagen, Und verfolgen ohne Schuld,
Will ich's Gott, dem Treuen, klagen, Und er gibt mir dann Geduld. Wollen Feinde mich auch tödten; Röthet ihren Dolch mein Blut; Will ich sterbend für sie beten:
Denn auch du, mein Gott! bist gut. Meine Hoffnung will ich bauen, ' Vater, nur allein auf dich, Und auf dich allein vertrauen; Denn du hilfft mir sicherlich. Wahrheit bist du! Gott! und Liebe,
Ich dein Kind, und du mein Gott! Keine Stunde sey mir trübe,
Und kein Leiden, und kein Tod. Es verschwindet hier die Sonne,
Wie des Menschen Lebenslauf, Und geht mit verjüngter Wonne Jenseits dieser Erde auf. Nahe sind wir an der Quelle; Nahe sind wir an dem Licht, Wenn unsterblich unsre Seele Durch des Körpers Hülle bricht. Dann fällt durch die Kunst der Kleister Aufgelegter Tugend ab;


