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Gnade stärken wolle, weil ich ohne diese völlig unvermögend bin, solchen meinen Vorsatz jemals zu erfüllen.
Ich will mit meinem Gott reden, ich will mich mit ihm unterhalten, ob ich schon Staub bin, ob er schon alle meine Angelegenheiten weiß, und meines Gebetes nicht bedarf.
Ich will mit meinem Gott reden; ich will vor ihm mein Herz ausschütten, wie ein Kind vor seinem Vater, wie ein Freund vor seinem Freunde: und so groß und erhaben über alles er auch immer ist: so will er solches dennoch erlauben, und mein Gebet anhören. Doch! eben darin besteht ja hauptsächlich eigentlich seine Größe und seine Herrschaft, die er über mich, wie über alles Geschaffene hat, daß er Niemanden verstößt, der in Aufrichtigkeit und mit völligem Vertrauen zu ihm kömmt; keines seiner Geschöpfe ohne Hülfe läßt, die er verheißen hat; stets für jedes derselben väterlich sorgt, und nur durch Wohlthun sein Daseyn und seine Macht zu er kennen giebt.
Niemals aber will ich anders, als im Namen Jesu Christi und durch denselben, mit ihm reden. Denn wie sollten ihm meine Anbetung, mein Opfer, meine Danksagungen, alle meine Seufzer und Gebete jemals angenehmer seyn können, als vornehmlich dann, wenn sie geschehen im Namen, das ist, nach der Gesinnung und im Vertrauen auf das 1*


