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Gebetbuch für die gewöhnlichen Andachtsübungen eines katholischen Christen
Entstehung
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muß zuerst die übernatürlichen Gnaden des Heils, die wahre Tugend und Hei­ligkeit von Gott begehren. Man kann und soll zwar auch um die leiblichen und zeitlichen Wohlthaten anhalten: dieses darf aber nicht anders, als mit vollkommner Ergebenheit in den Willen Gottes geschehen.

Damit der Eifer in dem Gebete an­gefeuert werde, muß man unter dem Gebete sich mehrmals der liebreichsten göttlichen Eigenschaften erinnern, als da sind: die Weisheit, Güte, Barm­herzigkeit, Freigebigkeit, und unendlich zärtliche Liebe Gottes zu uns. Ach! wie könnte unser Herz unentflammt oder gar frostig bleiben, wenn wir be­denken: Gott, mein Gott liebt mich! er liebt mich unendlich, ohne Maß, ohne Ende!

Vorrede.

Zuleßt, wenn man das Gebet be­schließt, soll man allzeit sich vor Gott