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muß zuerst die übernatürlichen Gnaden des Heils, die wahre Tugend und Heiligkeit von Gott begehren. Man kann und soll zwar auch um die leiblichen und zeitlichen Wohlthaten anhalten: dieses darf aber nicht anders, als mit vollkommner Ergebenheit in den Willen Gottes geschehen.
Damit der Eifer in dem Gebete angefeuert werde, muß man unter dem Gebete sich mehrmals der liebreichsten göttlichen Eigenschaften erinnern, als da sind: die Weisheit, Güte, Barmherzigkeit, Freigebigkeit, und unendlich zärtliche Liebe Gottes zu uns. Ach! wie könnte unser Herz unentflammt oder gar frostig bleiben, wenn wir bedenken: Gott, mein Gott liebt mich! er liebt mich unendlich, ohne Maß, ohne Ende!
Vorrede.
Zuleßt, wenn man das Gebet beschließt, soll man allzeit sich vor Gott


