II
wir Gott voll Demuth und Reue unsere Fehler und Vergehungen bekennen, ihn um Nachsicht und Schonung bitten; ihm, im Vertrauen auf seine Hülfe und Gnade, wahre Besserung, gänzliche Änderung der Gesinnungen und des Wandels versprechen; wenn wir Gott nicht nur unsere eigene, sondern auch des Nächsten Wohlfahrt, besonders die Wohlfahrt der Kirche und des Staates, empfehlen;- wenn wir uns sere Arbeiten und Bemühungen, unsere Freuden und Leiden mit dem Gedanken an Gott verbinden, Alles aus der reinen Absicht, weil es Gottes Wille ist, also aus Liebe zu Gott, thun und dulden, seiner Vorsehung alle SchickColle
fale anheim stellen, uns folglich zur Zufriedenheit mit Gott ermuntern.-Wir bethen, wenn wir recht oft und gern an Gott denken; Alles mit Zuversicht von ihm hoffen und erwarten, was uns wahrhaft gut und nüßlich ist; uns in allen Vorfällen zu ihm, als der Urquelle und dem Geber alles Guten, wenden.
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