IV
liebliche und köstliche Früchte im Leben. des Menschen hervorbringt. Denn so wie das Gebet, so das Leben des Menschen. Wer recht zu beten weiß, weiß auch recht zu leben. Beides, das fromme Gebet und ein heiliger Wandel mit seinen Tugenden und guten Werken, wurzeln in dem Glauben, in der Hoffnung und Liebe des Christen, die ausgegossen werden in unsere Herzen durch den heiligen Geist, der seine Gaben allen Jenen reichlich mittheilet, die Ihn darum bitten.
Glaube, Hoffnung und Liebe, diese köstlichsten Gaben und Früchte des heiligen Geistes, sind daher nicht nur das Leben und Wesen jedes frommen, Gott wohlgefälligen Gebetes; sondern sie sind auch die Quelle der Gottesfurcht und jeder christlichen Tugend, ste find die Grundbedingung des ewigen Heiles.


