III
25, 26 ausrufen:» Was soll ich im Himmel, was auf Erden wünschen und verlangen außer Dir? Mein Fleisch und mein Herz ist verschmachtet. Du, o Gott meines Herzens! bist mein Trost und meine Freude, mein Antheil in Ewigkeit.«
Glaube, Hoffnung und Liebe sind. also die Quellen eines frommen, Gott wohlgefälligen Gebets. Je fester unser Glaube an Gott und an sein göttliches Wort, je fester und findlicher unser Vertrauen auf Gottes Macht, Erbarmung und Güte, je inniger und vollkommener unsere Liebe zu Gott, dem höchst Heiligen und Liebenswürdigsten, ist, desto angenehmer und wirksamer wird auch unser Gebet vor Gott sein. Aus diesen göttlichen Tugenden quillt fedes fromme und kindliche Gebet, welches nicht unfruchtbar bleibt, sondern


