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welch' unerschöpflicher Geduld legt er sich täglich auf des Priesters Ruf in der demüthigsten und unscheinbarsten Gestalt auf unsere Altäre, gewärtig des Augenblicks, wo wir Ihn austheilen, in arme Hütten oder in schauervolle Kerker tragen wollen; Er gehorcht und widerspricht nicht!-
So sehen wir, wie uns das göttliche Herz Jesu auch noch im hl. Sakramente des Altars alle nur denkbaren Tugenden vor Augen hält, wenn wir dieses göttliche Sakrament nur mit gläubiger Seele betrachten wollen. O wie einfach, wie schön und himmlisch erhaben ist doch das Leben dieses göttlichen Herzens! Wie ist es doch möglich, daß wir vor Rührung und Liebe nicht in Thränen zerfließen, wenn wir hinblicken auf das geheimniß volle Leben dieses liebevollsten, süßesten Herzens im heiligsten Sakramente! Welche Anziehungskraft zur Nachahmung, welchen Muth und welches Vertrauen sollte es in uns erwecken! denn dieses göttliche Herz ist ja auch zugleich ein Herz unsers Gleichen, ein wahres Menschenherz! Kann es eine liebenswürdigere und größere und bessere Schule aller christlichen Vollkommenheit geben, als dieses Herz, in dem wir alle Tugenden und Vollkommenheiten in ihrer schönsten und lieblichsten Form erblicken? O bildeten wir unsere Herzen nach dem Herzen Jesu, wie bald würden wir tugendhafte, ja heilige Christen werden! Darüber sagt die Braut dieses göttlichen Herzens, Margaritha Alacoque: Ich kenne feine andere Uebung der An„ dacht im geistlichen Leben, die geeigneter wäre, eine Seele in furzer Zeit zur höchsten Vollkommenheit zu erheben, und die wahren Süßigkeiten
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