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der Weisheit( Sap. 38, 31.) Dadurch wollte die unendliche Liebe unsers Heilandes die immer zunehmende Kälte verdrängen, daß Er seine ganze Liebe und alle ihre Geheimnisse wie in einem Brennpunkte sammelte, um diese vereinte, unermeßliche Gluth auf die Seelen wirken zu lassen. Und wie fonnte Er dieß? Wie vermochte Er den Feuerkern seiner unsichtbaren, unaussprechlichen Liebe sichtbar zu machen, damit man ihn beachte und sich von ihm ergreifen lasse? Er offenbarte die Verehrung feines göttlichen Herzens.
Das Herz ist die Wohnung aller guten Eigenschaften und der Sitz der Liebe. Wir wissen aus dem Leben der Heiligen, wie groß oft ihre Liebe gegen Gott und für das Seelenheil ihrer Mitmenschen war. Diese Liebe zeigte sich oft selbst auch äußerlich: oft schien ihnen das Herz vor Liebe zu zerspringen und das förperliche Herz die Gluth dieser Liebe nicht mehr fassen zu können; so im Leben des Hl. Petrus Regalatus, des hl. Petrus von Alkantara, des bl. Franz Xaver, des hl. Philipp Neri, der bl. Theresia und vieler Anderer.- Wenn nun die Macht und Gewalt der Liebe im Leben der Diener Gottes auf Erden schon so groß und glühend war, welche Liebe gegen die Menschen muß das Herz Jesu erfüllt haben, nur nach seiner menschlichen Natur betrachtet? Da aber in Christus die Gottheit mit der Menschheit in Einer göttlichen Person vereiniget ist, und somit im Herzen Jesu eine menschlich göttliche Liebe schlägt: welch' unermeßliches Feuermeer der Liebe gegen uns brennt in diesem göttlichen Herzen.
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