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Heimnißvolle Weise durchlebt werden bis zum Ende der Zeiten. Um dieses den Gläubigen recht nahe ans Herz zu legen, fügte und ordnete es der in der katholischen Kirche stets waltende hl. Geist, daß durch eine Reihe von 17 Jahrhunderten herauf nach und nach ein Geheimniß der Liebe unsers göttlichen Heilandes nach dem andern durch glänzende Feste und besondere Andachten und Bruderschaften den Kindern der Kirche vor Augen gestellt wurde, bis endlich das ganze Kirchenjahr nichts anders war, als die goldene Kette, als die fortlaufende Dars stellung der größten Wunder seiner göttlichen Liebe gegen uns Menschen.
Wohl sollte man meinen, die fortwährende Entgegenhaltung dieser unendlichen Liebeswunder im Leben, Leiden und Sterben unsers Heilandes mit seiner wahrhaften und wirklichen Gegenwart im heiligsten Sakramente als Opfer und Kommunion, müßte uns zur Gegenliebe fast zwingen; allein, Er hat es an uns Menschen erfahren: Kälte der Herzen und greulicher Undank waren der Lohn solcher Liebe; ja, so weit ging der Undanf, daß das XVIII. Jahrhundert, von seinem ungläubigen Anfange bis zu seinem entsetzlichen gottlosen Ende mit Recht in der Geschichte als Saeculum irreligiositatis, als Jahrhundert der Gottlosigkeit gebrandmarkt ist. Was wird die göttliche Liebe thun, nachdem sie sehen mußte, daß alle ihre unendlichen Liebesgeheimnisse die Kinder der Kirche faum mehr bewegen konnten, sie, die unendliche Liebe wieder zu lieben?- Cor suum dabit ad consummationem operum, Er wird sein Herz geben zur Vollendung seiner Werke, sagt der Hl. Geist im Buche
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