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Das Gebet der Fürbitte in Vereinigung mit dem göttlichen Herzen Jesu oder Apostolat des Gebetes durch Vermittlung des göttlichen Herzens Jesu / von einem Priester des Franziskaner-Ordens [i.e. Gaudentius Guggenbichler]
Entstehung
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,, ibr, meine treuen Diener bereit, meine Barmherzig­feit durch eure Bitten und frommen Wünsche an­zuflehen; seufzet über die mir zugefügten Be­leidigungen und auch über die Verdammung der Sünder selbst, und so werdet ihr meinen Zorn entwaffnen und mein göttliches Gericht mildern." Dieß sind nun einige Aussprüche Gottes aus dem Leben der Heiligen, und wir sehen daraus, wie wohlgefällig in den Augen Gottes das Gebet der Fürbitte sei. Weiterer Begründung wird diese Lehre hier wohl nicht bedürfen; denn als fatholische Christen wissen wir ja, was für uns Alle der so tröstliche Glaubensartikel von der Gemeinschaft der Heiligen bedeute.

Deso laffet uns nun durch das Gebet der Fürbitte thätig sein und wirken für das Reich Got­tes, für die Interessen Jesu, für das Heil der Seelen! Alle ohne Ausnahme haben wir von Gott diese Befähigung, diese Gnade empfangen, daß wir für Andere beten können und dürfen. O wie Vieles fönnen wir da thun für die Ehre Gottes und das Heil der Seelen! Welche Verantwortung aber, wenn wir gleichgültig wären für das ewige Heil unserer Brüder, wenn wir eine so große Gnade, die uns zum Heil Anderer gegeben ist, wenig oder nicht benügen würden! O möchten wir darum das göttl. Wort des Apostels immer in unserer Seele hören: Ich ermahne, daß vor allen Dingen Bit­ ten, Gebete, Fürbitten, Danksagungen geschehen für alle Menschen. Denn dieß ist gut und wohl­gefällig vor Gott unserm Heilande;"( 1. Tim. 2, 1.3) und möchten auch wir von solchem Verlangen für das Heil unserer Mitmenschen erfüllt werden, daß

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