Verschiedene Gesänge.
12. Erbarmer! laß uns nicht erröthen, wenn wir in Leibs- und Seelennöthen* zu deinem Tabernakel flieh'n.* Gib heut und immer deinen Segen,* laß Fürst und Volk auf ihren Wegen* vor Dir in deinem Frieden zieh'n.
13. Sei stets auf dieser Lebensreise* geprüfter Christen Seelenspeise, * gebenedeites Himmelsbrod!* und dann in deinem Friedenskusse,* in deinem seligen Genusse* vollend uns einstens unser Tod!
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Lied vom allerheil. Altarssakramente.
1. Komm, o fromme Christenschaar!* wirf dich nieder am Altar; * denn es stellt in Brodsgestalten* sich dein Heiland dar.
2. Hier ist Jesu Fleisch und Blut,* hier das allerhöchste Gut.* Keine Seele geht verloren* unter seiner Hut.
3. Sei geehrt, gebenedeit,* Trost in Widerwärtigkeit!* Allen, die sich Dir vertrauen, wahre Sicherheit.
4. Gib uns Segen, großer Gott!* wundervolles Himmelsbrod!* hilf den Deinen und bewahre* sie vor aller Noth!
5. Gib uns wahre Buß' und Reu',* mach' uns von den Sünden frei,* daß nach Glauben, Hoffen, Lieben* unser Trachten sei.
6. Ist nun unsre Pflicht gethan* und vollend't des Lebens Bahn, * o dann nimm zu deinen Freuden uns're Seelen an.
7. Sei gelobt, gebenedeit,* heiligste Dreieinigkeit!-* Jesu Preis im Sakramente* bis an's End' der Zeit!
fied zur allerseligsten Jungfrau.
1. Gnadenquelle! sei gegrüßt,* Quelle, die beständig fließt.* Trost der Christen, o Maria!* Jungfrau, sei gegrüßt.
2. Sei gegrüßt in jeder Stund'* in dem Herzen, mit dem Mund; * Alles mache deine Würde,* deine Gnade kund.
3. Liebste Mutter! wir sind dein,* zeig' dich Mutter stets zu sein, schreib uns alle deinem Herzen* unauslöschlich ein!
4. Du warst noch zu jeder Zeit* Ursach' uns'rer Fröhlichkeit:* sei cs bis zum Lebensende und in Ewigkeit. 5. Mutter, es ist unerhört, daß dein Sohn dir nicht gewährt, was du deinen treuen Dienern* gütigst hast begehrt.
6. Wenn Gefahr der Seele droht;* in des Lebens jeder Noth,* rettet uns in deinem Namen der versöhnte Gott.
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7. Schreckt der Sünden schwere Last,* sei zu dir Vertrau'n gefaßt, * die du dich der Sünder Zuflucht* stets gezeiget haſt.
8. Wer dich in Betrübniß bat,* fand bei dir, Maria, Rath: Trost, wer immer dir als Mutter* sich empfohlen hat.
9. Auch zu streiten bis auf's Blut* um des Himmels großes Gut, * bringst du, Reinste! den Versuchten* neue Kraft und Muth.


