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und mit einer kindlichen Reue wegen unserer täglichen Schwachheiten und Fehltritte beiwohnen.
Aus allem Diesen erhellt nun, daß die heilige Messe, als Abendmahlsfeier und als Opfer betrachtet, uns nur dann nützlich werden könne, wenn wir mit einer Vorbereitung bei derselben erscheinen, die unseren Ernst, unseren Sinn für religiöse Gegenstände, unsere Willfährigkeit zu allem Guten und unsere Empfänglichkeit für die heiligen Eindrücke ankündigt. Die heilsamen Wirkungen, welche die heilige Messe in uns erzeugen kann, stehen mit unserer Vorbereitung in genauer Verbindung und bestehen darin, daß wir nur Kraft zum Guten daraus schöpfen, daß wir immer mehr in der Bruderliebe gestärkt und zur Ausübung aller christlichen und geselligen Tugend dadurch ermuntert werden.
Es wäre aber freilich zu wünschen, sagt der fromme und gelehrte Benedictiner Schwarz, daß Manches bei dem öffentlichen Gottesdienste eine solche Einrichtung erhielte, wodurch es den Beiwohnenden noch mehr erleichtert würde, Antheil an dieser heiligen Handlung zu nehmen, und sich mehr zu erbauen.


