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und gerechter Gott geben, welcher dabei auf die Erweisung meiner Treue in Ausübung der sittlichen Pflichten Rücksicht nimmt und diese Gerechtigkeit, Güte, Treue und Allmacht Gottes ist es auch allein, auf die sich meine Hoffnung stützt.
Ja Dich, o Gott! liebe ich von meinem ganzen Herzen, von meiner ganzen Seele und aus allen meinen Kräften, ich liebe und verehre Dich vorzüglich als das höchste, heiligste, vollkommenste Wesen und werde jederzeit mit unbegrenzter Achtung die unendliche Würde Deiner Vollkommenheit betrachten und anbeten. Ich liebe Dich auch nicht mit schwacher, sinnlicher, sondern mit vernünftiger Liebe, als meinen Vater, Wohlthäter und Erhalter, das ist, als die Urquelle alles Guten und aller Glückseligkeit.( Röm. 8, 15, 1. 4, 6.) Zwar fann ich Dich nicht begreifen, Unbegreiflicher! Zwar kenne ich Deine Vollkommenheiten nicht, wie sie an sich selbst sind, sondern nur nach Deinen Wirkungen auf die Welt, darum wird auch meine Liebe und Verehrung gegen Dich immer begrenzt, immer unter Deiner Größe und Würde sein.
Aber Dir genügt es, wenn ich nur meine Liebe gegen Dich durch gewissenhafte Befolgung Deiner heiligen Gebote an den Tag lege
Bete und vertraue.
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