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ben werde; aber gewiß bin ich, daß ich es, wenn ich morgen nicht besser als heute denke, ebenso wenig wie ich das heute verdiene! Deine Hand, o gütigster Gott! war heute gegen einen Undankbaren freigebig; ich habe mich Deiner Wohlthaten unwürdig gemacht, da ich sie nicht gebraucht, ja gar mißbraucht habe! Kränkender Gedanke, der mein Innerstes mit den schmerzlichsten Vorwürfen zerreißt! Darf es mich nun wundern, wenn mich die Erinnerung des Todes schreckt? Kann ich wohl ohne Verwirrung an eine Zeit denken, wo Du, o gerechter Vergelter! strenge Rechenschaft von meiner Haushaltung fordern wirst? darf ich von der Zukunft ein größeres Glück hoffen, da ich mich des gegenwärtigen so schlecht bediene? O! wie viel Recht hättest Du nicht, mein Gott, mir auf immer Deine Gnade zu entziehen. Aber, ewiger Vater! Du bist ja die Liebe selbst, Deine Güte ist unerschöpflich und Deine Erbarmungen haben keine Grenzen. Beschämt und voll Reue erkenne ich meine Thorheiten, ich erkenne sie so lebhaft, ich sehe sie in einem so schrecklichen Lichte, daß es mir unmöglich scheint, je wieder in dieselben zu fallen. Ach! wenn Besserung erfolgte, würde nicht eine ernstliche Be


