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viele Schritte bin ich der Ewigkeit näher gekommen. Vielleicht ist es gar der letzte Tag, den ich in dieser Welt zu leben habe! Und wenn dies sein sollte, was für ein Los wartet dann jenseits des Grabes auf mich? Wenn Du, o Gott! in dieser Nacht meine Seele von mir forderst, würde ich wohl bereit sein, vor Dir zu erscheinen?( Luc. 12, 16-21.)
Umsonst zeigt mir eine schmeichelnde aber betrügerische Hoffnung die angenehme Aussicht in noch viele künftige Lebenstage. Ich fühle mich gesund und bei Kräften, allein die tägliche Erfahrung lehrt mich, wie wenig hierauf zu bauen sei.
Ob ich morgen noch leben werde, dies beruht auf einem ungewissen Vielleicht! Und auf dieses ungewisse Vielleicht soll ich das Glück einer Ewigkeit ankommen lassen? Nein, so unangenehm auch immer die Vorstellung des Todes meiner Sinnlichkeit sein mag, ich will, ich muß mich überwinden. Was ist der Tod? Mein Herz mag bei dieser Frage immer unruhig werden und zittern; von einer genauen Untersuchung und Auflösung derselben hängt meine wahre Ruhe, meine innere Zufriedenheit zu sehr ab, als daß ich mich sollte davon abhalten lassen. Tod ist das Ende meines hiesigen und der


