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Um 5. und 6. Sonntage in der Fasten.
die Agar. Denn Agar heißt in Arabien| mich selber ebre, so ist meine Ehre der Berg Sinai, und langet bis gen Jerusalem, das zu dieser Zeit ist, und ist dienstbar mit seinen Kindern. Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie, die ist unser aller Mutter. Denn es stebet geschrieben: Sey fröblich du Unfruchtbare, die du nicht gebierest; und brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist; denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann bat. Wir aber, lieben Brüder, sind Isaaks, nach der Verbeifung Kinder. Aber gleich wie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgeten den, der nach dem Geist geboren war, also gebet es jetzt auch. Aber was spricht die Schrift? Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohne; denn der Magd Sohn soll nicht erben mit dem Sohne der Freien. So sind wir nun, lieben Brüder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freien.
nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehret, welchen ihr sprecht, er sey euer Gott, und kennet ihn nicht; ich aber kenne ihn. Und so ich würde sagen, ich kenne ihn nicht, so würde ich ein Lügner, gleichwie ihr seye. Aber ich kenne ihn, und halte sein Wort. Abraham, euer Vater, ward froh, daß er meinen Tag sehen sollte, und er sabe ihn, und freute sich. Da sprachen die Juden zu ibm: Du bist noch nicht funfzig Jahr alt, und bast Abrabam gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe denn Abrabamward, bin ich. Da hoben sie Steine auf, daß fie auf ihn würfen. Aber Jesus verbarg sich, und ging zum Tempel hinaus.
Am 5. Sonntage in der Fasten, Judica genannt.
J
Evangelium, Job. 8, 46-59. gesus sprach zu den Juden: Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen? So ich euch aber die Wahrheit fage, warum glaubet ihr mir nicht? Wer von Gott ist, der höret Gottes Wort: darum böret ihr nicht, denn ihr seyd nicht von Gott. Da antworteten die Juden, und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, daß du ein Samariter bist, und bast den Teufel? Jesus antwortete, ich habe keinen Teufel, fondern ich ehre meinen Vater, und ihr unehret mich. Ich suche nicht meine Ebre; es ist aber einer, der sie suchet und richtet. Wahrlich, wahrlich, ich fa. ge euch: So Jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich. Da sprachen die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, daß du den Teufel baft. Abraham ist gestorben, und die Propheten, und du sprichst: So Jemand mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmecken ewiglich. Bist du mehr, denn unser Vater Abraham, welcher gestorben ist, und die Prophe. ten sind gestorben? Was machst du aus bir selbst? Jesus antwortete! So ich
Epistel, Hebr. 9, 11-15. Sbristus aber is gekommen, daß er sey
ein Hoherpriester der zukünftigen Güter, durch eine größere und volkom. menere Hütte, die nicht mit der Hand gemacht ist, das ist, die nicht also ge bauet ist; auch nicht durch der Böcke oder Kälber Blut, sondern er ist durch sein eigenes Blut einmal in das Heilige eingegangen, und hat eine ewige Erlősung erfunden. Denn so der Ochsen und der Böcke Blut, und die Asche von der Kub gesprenget, heiliget die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, wie viel mebr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Wandel durch den hetligen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den todten Wer fen, zu dienen tem lebendigen Gott? Und darum ist er auch ein Mittler des neuen Testaments, auf daß durch den Tod, so geschehen ist zur Erlösung von den Uebertretungen, die unter dem ersten Testament waren, die, so berufen sind, das verbeißene ewige Erbe empfangen.
Am 6. Sonntage in der Fasten.
palmarum genannt. Evangelium, fiche am ersten
Sonntage des Advents. Epistel, Philipp. 2, 5-11. Ein Jeglicher sey gesinnet, wie Je.
sus Christus auch war, welcher, ob er wohl in göttlicher Geslalt war,


