Erste Abtheilung.
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Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein gott, mein herr und vater!
2. Mein auge sieht, wohin es blickt, Die wunder deiner werke. Der himmel, prächtig ausgeschmückt, Preist dich, du gott der stärke! Wer hat die sonn' an ibm erhöht? Wer kleidet sie mit majestät? Wer ruft dem heer der sterne?
3. Wer mißt dem winde seinen lauf? Wer heißt die himmel regnen? Wer schließt den schooß der erde auf, Mit vorrath uns zu segnen? O gott der macht und herrlichkeit, Gott, deine gute reicht so weit, So weit die wolken reichen.
4. Dich predigt sonnenschein und sturm Dich preist der fand am
Mel Herzliebster jesu, was 2c. oder: Ist auch ein gott? wer zc.
5) Von der Vorsehung Gottes.
meere. Bringt, ruft auch der geringste wurm, Bringt meinem schöpfer ehre! Mich, ruft der baum in seiner pracht, Mich, ruft die saat, hat gott gemacht; Bringt unserm schöpfer ehre!
5. Der mensch, ein leib, den deine hand So wunderbar bereitet; Der mensch, ein geist, den sein verstand Dich zu erkennen leitet; Der mensch, der schöpfung ruhm und preis, Ist sich ein täglicher beweis Von deiner güt' und größe.
3. Nach dir, gott, schauen aller menschenblicke, Daß deine hand sie väterlich erquicke! Du giebst auch einem jeden seine speise, Daß er dich preise.
6. Erheb' ihn ewig, o mein geist, Erhebeseinen namen! Gott unser vater, sen gepreist, Und alle welt sag': amen! Und alle welt ehr' gott den herrn, Und hoff' auf ihn, gehorch ihm gern! Wer wollte gott nicht dienen?
4. Herr, du erhältst mit deinem wohlgefallen, Was lebt; thust deine hand auf und giebst allen, Was bedürfen: keiner sucht vergebens, Dich, quell des lebens.
40.
ein reich, o gott, ist herrlich; ewig währen Dein reich und deine macht, die wir verehren, Und ewig wird von aller völker zungen Dein lob gesungen.
Mel. Sey lob und ehr' dem 2c.
2. Der herr bewabret alle, welche 41. Dir, unserm gott, ist nie
fallen; Der höchste hilft den unterdrückten allen; Ist stets bereit, mit segen, die ihn bitten, Zu überschütten.
mand gleich Im himmel und auf erden: Du bist der höchste; und dein reich kann nie begriffen werden. Unendlich ist die majestät, Die über alle dich erhöht, Die kron' und scepter tragen.
2. Wie weit erstreckt sich dein gebiet! Wo ist der, der es messe? Wohin auch nur mein auge sieht, Da seh' ich deine größe. Weit, über alle himmel weit, Geht deines reiches he eit. Du herrschest über alles.
3. Du herrschest weislich, recht und gut Nach heiligen gesehen: Du willst auch deiner treuen hut Das kleinste würdig schätzen. Auf alles geht dein augenmerk, Und immer ist's dein liebstes werk, Zu segnen, zu beglücken.
8. Auf ewig will ich seinen namen loben. Von allen menschen werde gott erhoben! Was lebet, müsse, berr, zu allen zeiten Dein lob verbreiten!
5. In allen wegen gottes strahlet gnade, Untadelhaft sind alle seine pfade, Und was er thut, gereicht zu seinem preise, Ist gut und weise.
6. Der herr behütet alle, die ihn lieben, Und ernstlich sich im wahren guten üben; Er thut, was diese, die ihn so verehren, Mit recht begehren.
7. Der Herr beglücket alle, die ihn lieben, Die aber, betrug und frevel üben, Verstößt er, bis er alles das vollführet, Was sich gebühret. mich in gnaden.
4. Wohl uns! daß du das regi ment, Gott, über alles führest. Und wohl dem, der den zweck erkennt, Dazu du uns regierest! Ich, dein so schwacher unterthan, Sch bete dich in demuth an; O, sieh auf


