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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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Anhang.

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Gott nicht zurücke gehn: 10. Wirds aber sich be­was er ihm vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.

finden, daß du ihm treu verbleibst, so wird er dich entbinden, da dus am mind­sten gläubst. Er wird dein Herze lösen von der so schweren Laft, die du zu feinem Bösen bisher ge­tragen hast.

6. Hoff, o du arme Seele, hoff und sei unver­zagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn der schönsten Freud.

11. Wohl dir, du find der Treue: du hast und trägst davon mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron! Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand und du singst Freudenpfalmen dem, der dein Leid gewandt.

7. Auf! Auf! gib dei nem Schmerze und Sorgen gute Nacht; laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht. Bist du doch nicht Regente, der Alles führen soll: Gott sitzt im Regimente und führet Al­les wohl.

8. 3hn, ihn laß thun und walten: er ist ein wei ser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wun­

derbarem Rath die Sach hinausgeführet, die dich be­fümmert hat.

9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost ver­ziehn und thun an seinem Theile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich bege­ben und sollst du für und für in Angst und Nöthen schweben, als fragt er nichts nach dir.

12. Mach End, o Herr, mach Ende an aller unsrer Noth; stärt unsre Füß und Hände und laß bis in den Tod uns allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein, so geben unsre Wege gewiß zum Himmel ein.

Mel. Der unfre Menschheit

754 Gott, der du

Herzensken­

ner bist, dem Falschheit stets ein Gräuel ist und Lügen ein Verbrechen, kein Wort spricht je ein falscher Mund, Allwissender, dir ist es kund und einst wirst du es rächen. Laß jederzeit mein Ja und Nein aufrichtig und voll Wahrheit sein!

2. Gott, wenn ich schwö­33 2 rend