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4. Ich traue seiner Gna
den, die mich vor allem
Schaden, vor allem schützt. Leb ich nach seinen Sätzen, so wird mich nichts verlegen, nichts fehlen, was mir ewig nützt.
5. Er wolle meiner Sünden in Gnaden mich entbinden, durchstreichen meine Schuld. Er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urtheil sprechen und mit mir haben noch Geduld.
6. Leg ich mich späte nieder, erwach ich frühe wieder, lieg oder zich ich fort, in Schwachheit und in Banden, und was mir stößt zu Handen, so tröstet mich sein kräftig Wort.
7. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen an mein Verhängniß gebn; kein Unfall unter allen wird je zu hart mir fallen, ich will mit Gott ihn überstehn.
Anhang.
8. Ihm hab ich mich ergeben, zu sterben und zu leben, sobald er mir gebeut; es sei heut oder morgen, dafür laß ich ihn sorgen, er weiß allein die rechte Zeit.
9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat! Es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Rath.
In eigener Melodie.
753 Befiehl du dei
ne Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege deß, der den Himmel lenkt; der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.
2. Dem Herren mußt du tranen, wenn dir's soll wohlergehn; auf sein Wert mußt du schauen, wenn dein Wert soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein läßt Gott ihm gar nichts nehmen: es muß erbeten sein.
3. Dein ewge Treu und Gnade, o Bater, weiß und fteht, was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt. Und was du dann erlesen, das treibst du, starter Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rath gefällt.
4. Weg hast du allerwegen, an Mitteln fehlts dir nicht; dein Thun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht. Dein Wert fann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kinbern ersprießlich ist, willst thun.
5. Und ob gleich alle Teufel hier wollten wiederstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott


