Deine Weisheit, deine Stärke Find' ich, Herr, in der Natur. Dort in jenem Sternenheere, In der Sonne Glanz und Pracht; Dich verkünden Erd' und Meere, Von dir pred'gen Tag und Nacht.
3. O, wie kann den Geist der Geister Fassen je ein schwaches Bild? Ihn, des Weltalls großen Meister, Der das ganze All erfüllt,
Ihn wird nie der Sinn erreichen. Selbst der Sonnen Schön' und Pracht, Wollt ihr sie mit Gott vergleichen, Sind sie nichts denn finstre Nacht.
4. Seraphim in höh'rer Sphäre Fassen Gottes Wesen nicht, Und der Engel lichte Chöre Hüllen ein das Angesicht; Beten an vor seinem Throne, Preisen seine Majestät.
O zu diesem sel'gen Lohne Hat der Herr auch uns erhöht!
5. Ohne Bild und Bildeszeichen, Preis' ich Gottes Herrlichkeit. Kann mein Geist ihn nie erreichen, Sei ihm stets mein Herz geweiht. Fromme Unschuld im Gemüthe Hebet mich zu Gott empor; Einstens rühm' ich seine Güte In der höhern Geister Chor.
6. Melodie: Gott, Dich faffet kein Gedanke.
1. Unsichtbar uns Menschenkindern
Hüllt dich, Gott, kein Körper ein, Und dem Blick von schwachen Sündern


