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die Wurzel seines Seelenlebens, damit er dort im wahren Vaterlande heimisch werde; und so ertönen seine eignen Empfindungen in den Worten Davids: Wenn ich Dich nur habe, o Gott, dann schwindet mir Erd' und Himmel! Meine Wonne ist's, daß ich mich halte zu Dir!" Dann fühlt er mit dem heiligen Augustinus: ,, Unruhig ist unser Herz, bis es ruhe in Gott!"
Wir begleiten diese neue kleine Sammlung christlicher Gebete, welche theils dem eignen Herzen, theils andern frommen Seelen entflossen sind, mit dem alten Wunsche: ,, Es möge ihr mit der Gnade Gottes verliehen sein, auch etwas mitzuwirken zur Geistessättigung, und zu zerstreuen in der hehren Stille des Morgens oder des Abends, und im Hause des Herrn das Dunkel der Erde, und zu erheben das Gemüth über der Welt Angst und Sorgen; und zu bilden für die seligen Wohnungen


