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unbehaglich ist mit Gott umzugehen, zu reden, zu flehen zu Ihm, wie es dem schüchternen Unterthan ist, wenn er zum erstenmal mit einem glanzumgebenen Erdenfürsten reden soll, und der nun sich ängstet, wie er das Wort wähle und setze: der kann nicht beten.
Gott weiß, was wir meinen, obgleich wir nur stammeln; unser Leben mit allen seinen Bedürfnissen, unser Geist mit allen Gedanken, unsere Brust mit allen Negungen ist vor Ihm. Dem Vater, Der in's Verborgene sieht, ohne Scheu, aber auch ohne Hehl, in Lauterkeit und Wahrheit, mit kindlichem, einfältigem Sinne sich darstellen, wie man ist, das ist des ächten Gebetes Geist. Und wen dieser beseelt, wie könnte er mißtrauen?
Wer, wenn er betet in Jesus Namen, wer dürfte da vom Vater Unväterliches erwarten? Wer zweifeln, ob auch die


