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Palmsonntage. Am grünen Donnerstage.
ber Ochsen und der Böcke Blut und| er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt die Asche, von der Kuh gesprengt, er es nicht für einen Raub, Gott gleich heiligt die Unreinen zu der leiblichen sein, sondern äußerte sich selbst und Reinigkeit, wieviel mehr wird das nahm Knechtsgestalt an, ward gleich Blut Christi, der sich selbst ohne allen wie ein anderer Mensch und an Ges Wandel durch den heiligen Geist Gott berden als ein Mensch erfunden. Er geopfert hat, unser Gewissen reinigen erniedrigte sich selbst und ward gehors von den toten Werken, zu dienen dem sam bis zum Tode, ja zum Tode am Lebendigen Gott! Und darum ist er Kreuze. Darum hat ihn auch Gott auch ein Mittler des neuen Testaments, erhöht und hat ihm einen Namen auf daß durch den Tod, so geschehen ist gegeben, der über alle Namen ist, daß zur Erlösung von den Übertretungen, in dem Namen Jesu sich beugen sollen die unter dem ersten Testament waren, alle Kniee derer, die im Himmel und bie, so berufen sind, das verheißene auf Erden und unter der Erde sind, ewige Erbe empfangen. und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes des Vaters.
Evangelium am Palmsonntage,
Matth. 21, V. 1-9.
D a fie nun nahe bei Jerufalem tamen, gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zween und sprach zu ihnen: Gehet
Evang. am grünen Donnerstage, Joh. 13, V. 1-15.
hin in den Fleden, der vor euch liegt, Vor dem Feft aber der Ostern, des und bald werdet ihr eine Efelin finden, angebunden, und ein Füllen bei ihr; Töset sie auf, und führet sie zu mir. Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer; so-= bald wird er sie euch lassen. Das geschah aber alles, auf daß erfüllt würde, das gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig, und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.
Jesus erkannte, daß seine Zeit gekommen war, daß er aus dieser Welt ginge zum Vater; wie er hatte geliebt die Seinen, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und nach dem Abendessen, da schone der Teufel hatte dem Juda Simonis
schariot in das Herz gegeben, daß er ihn verriete, wußte Jesus, daß ihm der Vater hatte alles in seine Hände gegeben, und daß er von Gott gekom men war und zu Gott ging, stand er vom Abendmahl auf, legte seine Kleider ab, nahm einen Schurz und umgürtete fich. Darnach goß er Wasser in ein Becken, hob an den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgürtet war. Da tam er zu Simon Petro, und derselbige sprach zu ihm: Herr, solltest du mir meine Füße waschen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich thue, das weißt du jetzt nicht, du wirst es aber hernach erfahren. Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen. Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir. Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt. Spricht Jesus zu ihm:
Die Jünger gingen hin und thaten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Ejelin und das FülTen, und legten ihre Kleider darauf, und setzten ihn darauf. Aber viel Volts breitete die Kleider auf den Weg; die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Das Volt aber, das vorging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna bem Sohne Davids! Gelobt sei, der ba kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!
Epistel, Phil. 2, V. 5-11. Sin in jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war, welcher, ob


