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Erste Abtheilung.
4. Wer ließ in jenen höhen Das ster-| dies ist dein beruf. Auf! widme deine nenbeer entstehen? Wer hieß des donners kräfte Dem würdigsten geschäfte, Wozu brüllen Die welt mit furcht erfüllen? dich gott erschuf.
7. Im geiste bet ihn, seele, Bet ihn in wahrheit an! Liebst du des berrn befehle, Wie selig bist du dann! Er hat unsterblichkeit, Und seligkeit und leben: Das alles will er geben Dem, der sich ganz ihm weiht!
5. Du bists, gott! deine werke Erzählen deine stärke Und deine weise güte Dem achtsamen gemüthe.
6. Das würmchen in dem staube, Die bunte raup am laube, Das gras, die schlanken halmen, Sind deines ruhmes psalmen.
7. Herr, du bist hoch erhoben, Und ewig hoch zu loben, Wenn auch der sünder rotten Dich leugnen und verspotten. 8. Laß alle, die dich kennen Und dich mit ehrfurcht nennen, und die dir fest vertrauen, Dein gnädig antlitz schauen.
Mel. Aus meines herzens grunde.
7. Schwingt, heilige gedanken, Euch von der erde los! Gott, frei von allen schranken, Ist unaussprechlich groß. Er ist ein geist! lobsingt Vor seinem angesichte! Gott wohnt in einem lichte, zu dem kein auge dringt.
2. Kein mensch kann ihn erreichen, Kein endlicher verstand. Wer darf sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein bild! Wer kann den höchsten sehen, Ob er gleich alle höhen Und jede tief erfüllt?
3. Die sonn' in hoher ferne Mag strahlenreicher glühn; Glänzt heller noch, ihr sterne! Was feyd ihr gegen ihn? Ihr seyd mit eurer pracht, In eurem schönsten lichte, Vor seinem angesichte Noch dunkler, als die nacht.
4. Wie sollen wir dich nennen, Dich, schöpfer der natur? Was wissen wir? wir kennen Nicht halb die kreatur, Die du hervorgebracht? Und du bist doch viel größer Und unaussprechlich besser, Als werke deiner macht.
5. Von dir strömt alles leben; Du bist der reinste geist; Hast alle kraft gegeben Dem engel, der dich preißt. Zu deines namens ehr' Ertönen lobgefänge In seiner brüder menge, Im ganzen bimmelsbeer,
6. Stimm in der engel chöre, O; meine seele, auch; Sey voll von seiner ehre, Du seines odems hauch! Dies,
Mel. Mein gott, das herz ich br. 2c. oder: Nun danket all', und bringet zc.
8. Singt unserm gott ein frohes
lied! Er ist's und keiner mehr. Groß, unaussprechlich groß ist er, Der weltkreis sein gebiet.
2. Groß ist sein nam! er will und sprichts: Da steht voll herrlichkeit, Der welten meng; und er gebeut; Sie fallen in ihr nichts.
3. Licht ist sein kleid: unendlich reich, Ein meer voll seligkeit; Von ewigkeit zu ewigkeit Ist er; wer ist ihm gleich?
4. Er überschaut, was ist und war Im himmel, erd und meer, Und seiner werke zahllos heer Bleibt vor ihm offenbar.
5.
Deff' freuet euch! die lieb ist gott,
Das beste seine wahl; Groß seine thaten allzumal Und heilvoll sein gebot.
Die feste seines throns. Lobt ihn, der 6. Gerechtigkeit und wahrheit ist auch des erdensohns, Des menschen, nicht vergißt.
Im abgrund, in der höh, Wohin ich 7. Er kennet uns; er ist mir nah, fliche, oder geh, Ist er doch immer da.
8. Er ist um mich, vernimmt mein flehn, Schafft meiner feele ruh, Sichts, wann ich fehl und gutes thu Und eilt, mir beizustehn.
9. Er wog mir seine gaben dar, Schrieb auf sein buch auch mich Und meiner tage zahl, da ich noch unbereitet war.
10. Ihm dank ich alles; nichts ist mein, Das gott nicht angehört. Herr, deine huld, die ewig währt, Soll stets mein loblied seyn.
11. Wer fasset deiner wunder pracht, Die da sind, wenn du rufft? Ein jeder staub, den du erschufst, Verkündigt deine macht.


