Vom Tode und der Auferstehung zc.
In eigner Melodie. 177. Welt, ich muß dich lassen! Ich fahr dahin mein Straßen ins ewge Baterland. Meinen Geist will ich aufge: ben, dazu mein Leib und Leben setzen in Gottes gnädge Hand.
2. Mein Zeit ist nun vollendet, der Tod das Leben endet, Sterben ist mein Gewinn. Kein Bleiben ist auf Erden, das Ewge muß mir werden; mit Fried und Freud fahr ich dahin.
3. Ob mich gleich hat betrogen die Welt, von Gott gezogen durch Schand und Büberei; will ich doch nicht verzagen, sondern mit Glauben fagen, daß mir mein Sünd vergeben sei.
4. Auf Gott steht mein Vertrauen, sein Untlik will ich schauen wahrlich durch Jefum Chrift, der für mich ist gestorben, des Vaters Huld erworben; mein Mittler er auch worden ist.
5. Die Sünd mag mir nicht schaden, erlöst bin ich aus Gnaden, umsonst, durch Christi Blut. Kein Werk kommt mir zu frommen; so will ich zu ihm kommen allein durch wahren Glauben gut.
6. Ich bin ein unnük Knechte; mein Thun ist viel zu schlechte, denn daß ich ihm bezahl damit das ewge Leben;
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umsonst will er mirs geben, und nicht nach mein'm Verdienst und Wahl..p
7. Drauf will ich fröhlich sterben, das Himmelreich ererben, wie er mirs hat bereit. Hie mag ich nicht mehr bleiben, der Tod thut mich ver= treiben; mein Seele sich vom Leibe scheidt. dnu s
8. Damit fahr ich von hinnen. Welt, thu dich befinnen; denn du mußt auch hernach. Thu dich zu Gott bekehren und von ihm Gnad begehren; im Glauben sei du auch nicht schwach.
9. Die Zeit ist schon vorhanden. Hör auf von Sünd und Schanden und richt dich auf die Bahn mit Beten und mit Wachen; sonst alle irdsche Sachen laß fahrn und gieb sie willig dran.
10. Das schenk ich dir am Ende. Ude! Zu Gott mich wende, zu ihm steht mein Begehr. Hüt dich vor Pein und Schmerzen; nimm meinen Abschied zu Herzen. Meins Bleibens ist jetzt hie nicht Joh. Heffe.+ 1547. mehr.
In eigner Melodie. 178. O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen, die ihr durch den Tod zu Gott gekommen! Ihr seid entgangen aller Noth, die uns noch hält gefangen.
2. Mus Muß


