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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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Vom Tode und der Auferstehung zc.

land, kennen. Sch, ich selbst, ich dich an, versag kein Fremder nicht, werd in seiner Liebe brennen; nur die Schwachheit um und an wird von mir sein abgethan.

7. Was hier kranket, seufzt und fleht, wird dort frisch und herrlich gehen. Irdisch werd ich ausgefät, himmlisch werd ich auferstehen; hier geh ich natürlich ein, nachmals werd ich geistlich sein.

das

8. Seid getroft und hoch erfreut; Jesus trägt euch, meine Glieder! Gebt nicht Statt der Traurigkeit! sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wenn die letzt Posaun er klingt, die auch durch die Gräber dringt.

9. Lacht der finstern Erden­kluft, lacht des Todes und der Höllen! denn ihr sollt euch durch die Luft eurem Heiland zugesellen. Dann wird Schwachheit und Ver­druß liegen unter eurem Fuß.

10. Nur daß ihr den Geist erhebt von den Lüften dieser Erden und euch dem schon jetzt ergebt, dem ihr beigefügt wollt werden. Schickt das Herze da hinein, wo ihr ewig wünscht zu sein. Louise Henr., Kurfürstin v. Bran­denburg. 1667.

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mirs nicht; wenn sich mein Seel soll scheiden, so nimm sie, Herr, in deine Händ! ist alles gut, wenn gut das End.

In eigner Melodie. 173. Machs mit mir, Gott, nach deiner Güt, hilf mir in meinem Leiden! ruf

2. Gern will ich folgen, lieber Herr. Du wirst mich nicht verderben; denn du bist ja von mir nicht fern, ob ich gleich hier muß sterben, verlaſ­sen meine lieben Freund, die's mit mir herzlich gut gemeint.

3. Ruht doch der Leib sanft in der Erd, die Seel sich zu dir schwinget, in deine Händ fie unversehrt durch Tod ins Leben dringet. Hier ist doch nur ein Thränenthal, Angst, Noth und Trübsal überall.

4. Tod, Teufel, Höll, die Welt und Sünd mir mögen nicht mehr schaden; an dir, o Herr, ich Rettung find, ich tröst mich deiner Gnaden. Dein einger Sohn aus Lieb und Huld, für mich bezahlt hat alle Schuld.

5. Warum sollt ich denn traurig sein, weil ich so wohl bestehe, bekleidt mit Chrifti Unschuld rein wie eine Braut hergehe? Gehab dich wohl, du schnöde Welt! bei Gott zu leben mir gefällt.

Joh. Herm. Schein. 1630. In eigner Melodie. 174. Mitten wir im Le­ben sind mit dem Tod umfan­gen. Wen suchen wir, der Hülfe thu, daß wir Gnad erlangen?

Das