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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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In eigner Melodie. in 1. Religion, von Gott ge geben, sei ewig meinem Her zen werth! Wie dunkel ist der Weg durch's Leben Dem, der dein himmlisch Licht entbehrt! Nur du, du führst an sich'rer Hand den Pilger hin in's Baterland.

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2. Du bist es, die mich Gott erkennen, mich meinen Schöpfer lieben lehrt. Ich darf getrost ihn Vater nen­nen, gewiß sein, daß er mich auch hört. Du rufft mir zu: dein Gott ist gut! Wohl Dem, der seinen Willen thut!

3. Wer reizt mein Herz, sich selbst zu richten? Wer schärfet meines Geistes Blick zur hellen Einsicht meiner Pflichten, und schreckt vom Böfen mich zurück? Du stär­test den Gewissenstrieb, und machst mir Recht und Tugend lieb. Alsp sind 4. Du giebst dem Geiste süßen Frieden; erheiterst mild den trüben Sinn; reichst dem Belasteten und Müden den

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sichern Stab der Hoffnung hin. Sn Angst, Gefahr und Todesschmerz erquickt und heilt dein Trost das Herz.

5. Du lehrst mich glauben, lieben, hoffen, verkündest mir Unsterblichkeit. Der Himmel steht durch dich mir offen, und mein ist seine Seligkeit. Ich glaube fest und zweifle nicht: du, du bist meine Zuversicht!

6. Ja, du, des Lebens reinste Wonne, begleite du mich bis an's Grab, und leuchte dann mir, gleich der Sonne, den Weg in's Todes: thal hinab! Mein erster Laut an Gottes Thron sei Dank für dich, Religion! del taip [ 76.] 3. D. Thieß u. Ribbeck.

Mel. Wenn meine Sünd. 2. Wenn ich mit Eifer säe den Samen guter That, und Neid und Aberglauben ver­wüsten meine Saat: wer uns terstüßt mich dann mit Kraft, daß ich nicht unterliege, daß nicht mein Muth erschlafft?

2. Wenn Feinde mich be­stürmen; wenn bittrer Spott und Hohn die Uchtung mir zu rauben, mein Glück zu X hem­