Druckschrift 
Katholisches Gebet- und Gesangbuch : worin im ersten Theil auserlesene Morgen-, Abend-, Tägliche-, Wöchentliche-, Meß-, Buß-, Beicht-, Kommunion-, und Ablaß-Gebete [...] enthalten sind; der zweite Theil umfaßt eine zahlreiche Sammlung gottesdienstlicher alter und neuer allgemein gebräuchlicher Gesänge [...] / zsgetr. und bearb. von Stanislaus Chr. Vinc. Sydow
Entstehung
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260 Bei Einführung eines Schullehrers.

Bei der Primig eines neu­geweihten Priesters.

( Auch bei der Introduction eines Pfarrers anwendbar.) 385) Wohl uns! wohl uns! daß Gott uns liebt, uns immer fromme Priester gibt,-- die uns zum Him­mel führen; die aufgeklärt durch Wissenschaft,- voll Tugendliebe, Geist und Kraft, der Sünder Herzen rüh­ren!- Rühmet! preiset wieder seine Treue! neue- ward sie heute! Dank sei unsre heil'ge Freude!

2. Wir reichen segnend ihm die Hand, den Gott zum Lehrer uns gesandt. Heil ihm zum Lehrgeschäfte! zu bilden uns hier in der Zeit zum Leben in der Ewig­teit gib, Herr, ihm Licht und Kräfte!- Lehr' ihn, hilf ihm- thun und leiden, dulden, streiten, beten wachen, selig sich und uns zu machen!

3. Laß deinen Geift stets auf ihm ruhn!- laß ihn sein Amt mit Freude thun! nichts sei, das ihn betrübe! gib für die Wahrheit, die er lehrt, ein Herz uns, das

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Anhang.

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ihn willig hört,- ein Herz voll reiner Liebe!- üben- hilf uns dann in Leiden, wie in Freuden, seine Lehre, uns zum Heil und dir zur Ehre!

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4. Wann einst dein großer Tag erscheint, laß ihn, den Hirten, unsern Freund, uns Seelen sind ihm zugezählt; dir entgegen führen!

die

o gib, daß dort ihm feine fehlt!- laß keine sich verlie­ren!- Gott! wie werden wir uns freuen um den Treu­ent, wenn zum Lohne deine Hand ihm reicht die

Krone!

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5. So sei gesegnet, Knecht des Herrn! nie sei dein Herz nun von uns fern;- du fömmst in Gottes Namen! - wir reichen freudig dir die Hand, wir gehn mit dir in's Vaterland, du führst uns! Amen! Amen!- Heilig bleib' uns diese Stunde! unserm Bunde treu zu le­ben, wollen wir uns stets bestreben!

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Bei der Einführung eines

Schullehrers. 386) Vergilt, o Vater! al­die stets mit len Lehrern,