glänzt die Blume,- und fällt schon oft am Abend ab. So sinft mit seinem Glück und Ruhme der Mensch eh' er's besorgt, ins Grab. Und Seele du mißbrauchst so leicht - ein Leben, das so schnell entfleucht.
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3. Entziehe dich dem Weltgetümmel, hier ist der Kampf, dort ist die Nuh'.- Ach, streb' und ringe nach dem Himmel, - eil' einer bessern Heimath zu. Wie bald verfließt die Prüfungszeit, und dann, ach! kommt die Ewigkeit. 4. Verschiebe niemals deine Pflichten, was du zu thun jeßt schuldig bist, das eile heute zu verrichten, wer weiß, ob's morgen möglich ist? Nur dieser Augenblick ist dein, der nächste wird's vielleicht nicht sein.
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Begräbnißlieder.
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5. Es set, o Vater! meines Lebens,- die Warnung! wachet, seid bereit! an meiner Seele nicht vergebens,- verloren nicht der Gnade Zeit. Dann führt mich selbst ein schneller Tod- zu deiner Seligkeit, o Gott!
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Ein Anderes. Bod Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht zc. 364) Meine Lebenszeit verftreicht, stündlich eil ich zu dem Grabe, was vielleicht zu leben habe?
wenig ist es, hier ich noch
Dent', o
Mensch, an deinen Tod,-saume nicht, denn Eins ist Noth. 2. Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben.-Güter, die du hier erwirbst, Würden, die dir Menschen gaben, nichts wird dich im Tod' erfreun; diese Güter sind nicht dein.
3. Nur ein Herz, das Gutes liebt, nur ein ruhiges Gewissen, das von Gott dir Zeugniß gibt,- wird dir deinen Tod versüßen; dieses Herz von Gott erneutgibt im Tode Freudigkeit.
4. Wann in deiner letzten Noth, Freunde hilflos um dich leben, dich leben, dann wird über Welt und Tod- dich dies reine Herz erheben, erschreckt dich fein Gericht, Gott ist deine Zuversicht.
- dann
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5. Daß du dieses Herz erwirbst, fürchte Gott, und bet' und wache,- forge nicht, wie früh du stirbst,
deine
Zeit ist Gottes Sache.- Lern' nicht nur den Tod nicht scheu'n, - lern' auch seiner dich erfreun.
6. Uleberwind' ihn durch Vertrau'n; sprich: ich weiß, an wen ich glaube,- und ich weiß, ich werd' ihn schau'n- einst erweckt aus meinem Staube.- Er, der rief: es ist vollbracht!- nahm dem Tode seine Macht.


