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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für das Bisthum Limburg
Entstehung
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Bußandacht.

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Versöhnung mit Gott ist.

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Die Liebe, sagt der hl. Apostel Johannes, tilgt die Menge der Sünden."

Wer eine solche Reue über seine Sünden hat, wie fie bisher nach ihren Eigenschaften als nothwendig dargestellt worden ist, der wird zugleich mit ihr auch den Vorsatz haben, die Sünde, die er haßt und ver­abscheut, nicht mehr zu begehen. Dieser Vorsatz er­fordert von dem Sünder, daß er nicht bloß alle schwe­ren Sünden vermeide, sondern auch alle nächsten Ge­legenheiten( d. h. solche, welche gewöhnlich, wenn er sich darein begibt, den Fall in die Sünde herbeifüh­ren) sorgfältig fliehe, alle nothwendigen Besse­rungsmittel anwende und endlich den durch die Sünde zugefügten Schaden nach Kräften wieder gutmache. Wer diese Entschlüsse nicht faßt, der hat der Sünde noch nicht entsagt, und ist deshalb der Ver­zeihung seiner Sünden weder würdig noch fähig. Da­raus folgt, daß diejenigen, die sich freiwillig in die Gelegenheit begeben, worin sie fast immer eine schwere Sünde begingen, die solche Orte, Gesellschaften, Spiele u. s. w. besuchen, wo sie gewöhnlich zum Falle verlei­tet wurden, keine wahre Reue und keinen wahren Vor­sat, sich zu bessern, haben. Jene aber, die fremdes Gut nicht zurückerstatten, die zugefügten Schaden nicht wieder gut machen, da sie es doch könnten, setzen die Sünde der Ungerechtigkeit fort und sind daher ebenfalls nicht in der Lage, Verzeihung zu erhalten.

So viel kommt darauf an, eine wahre Reue und einen ernsten Besserungs- Vorsatz zu haben!

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III. Von dem Sündenbekenntniß oder der Beicht. a) Nothwendigkeit der Beicht.

sho

Wie der verlorene Sohn seine Sünde herzlich be­