arbeitung zu verfahren ist. Man war emsigst darauf bedacht, den ursprünglichen Text, so viel nur imnier thunlich, beizubehalten. Der aufmerksame Leser wird finden, daß man bei den Veränderungen mit aller Umsicht und mit sorgfältigster Berücksichtigung des Geistes, der in den alten Liedern weht, zu Werke gegangen ist, damit das betreffende Lied, bei welchem eine Veränderung unumgänglich war, durch die Bearbeitung nicht an dem ihm eigenthümlichen Gepräge Einbuße leide. Wenn mitunter ein älteres Lied, das bei vielem Schönen auch unbedeutende Strophen hatte, nur durch Zusammenziehung mehrerer Strophen in Eine oder durch den Wegfall einer oder der anderen Strophe für den praktischen Gebrauch erhalten werden konnte, so glaubte man sich diese Freiheit nehmen zu dürfen.
Nach dem Vorgange unseres alten Münsterschen Gesangbuches und der meisten älteren Gesangbücher haben wir die Noten zu den Melodien in das Buch aufnehmen und jedesmal über die erste Strophe der Lieder sehen lassen, was mehrfache in die Augen springende Vortheile für sich hat.
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