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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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Am 17. Sonntage nach Trinitatus.

Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf! Und der Todte richtete sich auf, und sing an zu reden. Und er gab ihn seiner Mutter. Und es kam sie alle eine Furcht an, und prie­sen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht. Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umligende Länder.

Epistel, Ephes, 3, s. 13-21.

Darum bitte ich, daß ihr nicht müde werdet um meiner Trübsal willen, die ich für euch leide, welche euch eine Ehre sind. Derhalben beuge ich meine Kniee gegen den Vater unsers Herrn Jesu Christi, der der rechte Vater ist über Alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, daß er euch Kraft gebe nach dem Reichthum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, und Christum zu wohnen durch den Glauben in euren Herzen und durch die Liebe eingewurzelt und gegründet zu werden; auf daß ihr be­greifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; auch erkennen, daß Christum lieb haben viel besser ist, denn alles Wissen; auf daß ihr erfüllet werdet mit allerlei Gottesfülle. Dem aber, der überschwenglich thun kann über Alles, was wir bitten oder verstehen nach der Kraft, die da in uns wirket: Dem sei Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen!

Evangel. am 17. Sonnt. nach Trinit., Luc. 14, v. 1-11.

Und es begab sich, daß er tam in ein Haus eines Ober­sten der Pharisäer auf einen Sabbat, das Brod zu essen; und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: 3st es auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilete ihn, und ließ ihn gehen. Und ants wortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichniß zu den Gästen, da er merkte, wie sie erwählten, oben an zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von Jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht oben an, daß nicht etwa ein Ehr­ficherer, denn du, von ihm geladen sei; und so dann kommt. der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! und du müssest dann mit Schaam unten an sizzen. Sondern, wenn du geladen wirst, so gehe hin, und setze dich unten an.